Spendenabsetzbarkeit

Spenden an das Haus der Barmherzigkeit können seit 1. Jänner 2009 als Sonder- und Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Dies ist eine wesentliche Anerkennung für unsere SpenderInnen und unsere wichtige Tätigkeit.

Allgemeine Kriterien für eine steuerliche Absetzbarkeit:

Für PrivatspenderInnen:
Private Geldspenden (keine Sachspenden) können Sie als Sonderausgaben im Rahmen Ihres Jahresausgleiches (ArbeitnehmerInnenveranlagung) geltend machen. Die absetzbare Spendenhöhe beträgt maximal 10 % Ihres Jahreseinkommens.

Achtung:

  • Auf Verlangen des Finanzamtes müssen alle Spenden nachgewiesen werden. Sammeln Sie daher Ihre Einzahlungsbelege wie Zahlscheine, Kontoauszüge bzw. Abbuchungsaufträge. Für diese Einzahlungsnachweise gilt die allgemeine siebenjährige Aufbewahrungsfrist.
  • Nur die Person kann den Betrag steuerlich geltend machen, deren Namen im Beleg aufscheint.

Für Unternehmen:
Als Betriebsausgaben abgesetzte Spenden sind im Rahmen der Gewinnermittlung abzusetzen, wobei Unternehmen grundsätzlich auch Sachspenden (z.B. eigene Erzeugnisse) mit steuerlicher Wirkung zuwenden können. Unternehmensspenden sind mit 10 % des Vorjahresgewinns begrenzt. Alle Spenden sind auf Verlangen des Finanzamtes nachzuweisen. 

Neue Regelung ab dem Jahr 2017

Laut neuem Gesetz ist es nicht mehr möglich, mittels Arbeitnehmerveranlagung Spenden, die Sie ab 2017 geben, selbst an das Finanzamt zu melden. Die Absetzbarkeit Ihrer Spende ist nur noch über das Haus der Barmherzigkeit möglich. Damit Ihre Spenden auch weiterhin abgesetzt werden können, benötigt das Haus der Barmherzigkeit Ihr Geburtsdatum und Ihren korrekten, vollständigen Vor- und Zunamen für das Finanzamt.

 https://hausderbarmherzigkeit.spendenabsetzbarkeit.at/

Bei Fragen:

Für weitere Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich an die Homepage des Bundesministeriums für Finanzen oder unsere Spender-Hotline 01/961 07 07.

Unsere Spendenkennzahl: SO 1284

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