Mag. Christian Zwittnig
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26.09.2017

Stellungnahme zur aktuellen Berichterstattung über das Clementinum

Vor einem Jahr, Mitte Oktober 2016, wurde bekannt, dass es im Pflegeheim Clementinum zu Übergriffen einzelner Pflegekräfte auf BewohnerInnen gekommen sein soll. Diese Vorfälle haben uns tief betroffen gemacht und schockiert. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hat die Geschäftsleitung alle verdächtigen Personen umgehend fristlos entlassen. Keine der entlassenen Personen war seitdem in irgendeiner Form für unsere Organisation tätig. Zeitgleich wurden seitens des Hauses Polizei und Behörden eingeschaltet. Seither unterstützen wir die Ermittlungen auf allen Ebenen. Direkt nach den Vorfällen wurden für alle Betroffenen Angebote zur psychologischen Betreuung geschaffen.

Um derartige Übergriffe in Zukunft zu verhindern, wurde das Führungsteam des Clementinums ausgetauscht und die Geschehnisse in enger Abstimmung mit diversen Behörden umfassend intern aufgearbeitet. Weiters wurde die Organisation vor Ort grundlegend überprüft und zusätzlich zu den zahlreichen bestehenden Kontrollmechanismen ein neues Sicherheitssystem eingeführt. In Zusammenarbeit mit der Plattform Patientensicherheit wurde mit der „Safety Line“ eine unabhängige Ombudsstelle zur anonymen Meldung von internen Vorkommnissen eingerichtet.

Auch die MitarbeiterInnen des Clementinums sind über die Vorwürfe bestürzt. Die verdächtigen Personen haben nicht nur das Vertrauen der betreuten BewohnerInnen missbraucht, sondern auch das gesamte Betreuungsteam des Clementinums in ein schiefes Licht gerückt. Wir hoffen auf eine rasche und vollständige Aufklärung der Vorfälle.

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