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Therapie

Der Behandlungsschwerpunkt in den beiden geriatrischen Pflegekrankenhäusern liegt im Erhalten und Wiedererlangen von Fähigkeiten der PatientInnen.

Bei der Ergotherapie: Bewohnerin und Therapeutin schälen gemeinsam Äpfel für den Strudel.

Zu unserem Angebot gehören vielfältige Therapien.

Hoch qualifizierte MitarbeiterInnen bieten in Einklang mit unserem Leitbild  verschiedene Therapieformen nach anerkannten Konzepten an. Unsere TherapeutInnen nehmen sich Zeit, einen Befund zu erstellen und die Therapie zu planen. Alle Therapien sind gefolgt von einer genauen Erfolgskontrolle und einem Abschlussbefund. Die meisten Behandlungen erfolgen nach Zuweisung von unseren StationsärztInnen.

Viele notwendige Therapien werden dennoch nicht von Krankenkasse oder öffentlicher Hand getragen. Das Haus der Barmherzigkeit ist daher auf Ihre Spende angewiesen, um eine optimale therapeutische Betreuung anbieten zu können.

Alle Therapien finden in speziellen Therapie-Räumen im Haus, in den Aufenthaltsbereichen einer Station, manche auch im Garten oder auf der Dachterrasse statt. Transport und Begleitung zur Therapie und zurück auf die Station übernehmen MitarbeiterInnen unserer Logistik.

Gruppenfotos vom TherapeutInnen-Team in HB Seeböckgasse und Tokiostraße.
Das TherapeutInnen-Team in HB Seeböckgasse und Tokiostraße.

Diätologie
Diese Therapieform bedeutet den Einsatz von Nahrungsmitteln zu Heilungszwecken. DiätologInnen bieten Ernährungsberatung an. Eine Stoffwechselerkrankung, ein Diabetes oder Kau- und Schluckprobleme, aber auch Allergien oder Mangelernährung können eine Ernährungstherapie mit individuellen Ernährungsplänen notwendig machen. 

Je nach Krankheitsbild erhalten PatientInnen Vollwertkost oder beispielsweise Breikost, laktosefreie oder glutenfreie Menüs. Selbstverständlich werden bei der Zubereitung aller täglichen Mahlzeiten durch unsere SANA Catering-Küchen persönliche Gewohnheiten und Vorlieben berücksichtigt. 

Ergotherapie
Die Handlungsfähigkeit unserer PatientInnen soll durch Ergotherapie erhalten und verbessert werden. Wieder essen, gehen, sich anziehen oder waschen zu können, bedeuten große Therapieerfolge und mehr  Lebensqualität. Im Therapieplan werden alle Lebensbereiche ganzheitlich betrachtet. In Einzel- oder Gruppentherapie werden beispielsweise Grob- und Feinmotorik trainiert oder Übungen zu mehr Beweglichkeit und Stabilität absolviert.

Auch Störungen der Gedächtnisleistung oder Kommunikationsfähigkeit sowie Orientierungsprobleme können durch Ergotherapie verbessert werden. Rollstuhltraining gehört ebenso dazu wie Übungen für den richtigen Umgang mit Schienen und sonstigen Hilfsmitteln. Die TeilnehmerInnen alltagsorientierter Gruppen kochen, basteln oder gärtnern gemeinsam, um soziale Kompetenz und Handlungsstrukturierung zu trainieren.

Gerontopsychotherapie
Das Gefühl, anderen zur Last zu fallen oder der Umgang mit schwierigen Familiensituationen und Tod sind für viele PatientInnen belastend. Gerontopsychotherapie - die Psychotherapie älterer Menschen - hilft, psychische Belastungen aufzuarbeiten.

Derzeit kommt Gerontopsychotherapie nur im Pflegekrankenhaus Seeböckgasse zum Einsatz.

Klinische Psychologie
Das eigene Alter, Erkrankungen oder der Verlust eines lieben Menschen, können krankheitsfördernde Belastungen sein. Mithilfe klinisch-psychologischer Diagnostik werden Krankheiten wie Demenz früh erkannt und Therapien eingeleitet. Die Funktionsfähigkeit des Gehirns kann aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Hirntumoren beeinträchtigt sein. Neuropsychologisches Einzel- und Gruppentraining hilft kognitive Leistungseinbußen zu vermindern und beeinflusst das Sozialverhalten von PatientInnen positiv.

Kunsttherapie
Kunsttherapie ist eine Therapie mit bildnerischen Mitteln wie Malerei, Plastik aber auch Theater oder Puppenspiel. Sie bietet die Möglichkeit, Gefühle auszudrücken und kommunikative Fähigkeiten sowie Selbstbewusstsein zu stärken. Der Gestaltungsprozess ist eine Ausdrucksmöglichkeit und Beschäftigung mit den eigenen Grenzen und den eigenen Möglichkeiten.

Logopädie
In der Logopädie geht es um Vorbeugung und Therapie von Kommunikationsproblemen. Störungen der gesprochenen und geschriebenen Sprache, des Sprechens, Schluckens, der Atmung, der Stimme oder des Hörvermögens können behandelt werden.

Das Training von Gestik und Mimik,  Sprachübungen oder die Arbeit mit Bildern und Text wird je nach Bedürfnis der PatientInnen eingesetzt. Auch das Arbeiten mit der eigenen Biografie, das gemeinsame Singen oder Erinnern an vergangene Tage kann BewohnerInnen ihre Sprache zurückgeben.

Musiktherapie
Musik kann zur Behandlung von körperlichen und seelischen Erkrankungen eingesetzt werden. Gefühle, Bedürfnisse, innere Konflikte und Spannungen können so mitgeteilt und bearbeitet werden. Musik bringt Erinnerungen zurück.

Musiktherapie umfasst freies musikalisches Spielen auf verschiedenen Instrumenten (z.B. Trommel, Xylophon, Leier, Gong, Rassel,..) ebenso wie Musik hören. Besonders fördernd wirkt Musiktherapie bei eingeschränkter Kontakt- und Mitteilungsfähigkeit von PatientInnen.

Physiotherapie
Das Ziel der Physiotherapie ist eine optimale Beweglichkeit und Selbstständigkeit ohne Schmerzen. Maßnahmen sind beispielsweise Bewegungstherapie, Therapie der Gelenke, Atemtherapie, alle Arten von Heilmassagen, Reflexzonentherapien, Lymphdrainagen, Ultraschalltherapie, aber auch alle Eelektro-, Wärme-, Licht- und Wassertherapien.

Bewegung in der Physiotherapie hilft sowohl die Durchblutung des Gewebes zu steigern, Herz-Kreislauf zu trainieren und die Koordination zu verbessern. Zur Anwendung kommen beispielsweise Gehtraining, Übungen am Ergometerrad, Kreislaufgymnastik oder auch passives Durchbewegen. Neben den körperlichen Beschwerden werden auch psychische und soziale Faktoren mitberücksichtigt.

Seniorencoaching/Freizeitgestaltung
Kreative Beschäftigung und unterstützende Freizeitbeschäftigung fördern die Entwicklung, stärken die Persönlichkeit und bieten die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren. Handarbeiten, basteln, modellieren, oder das Teilnehmen an Literatur, Film-, Spiel- oder Malgruppen regt die kognitiven und motorischen Fähigkeiten an und macht außerdem Spaß.

Tiergestützte Therapie
Tiere sprechen die Emotionalität an. Das Streicheln, Füttern und Bürsten der speziell ausgebildeten und geprüften Hunde, Katzen und Kleintiere regt auch die kognitiven und motorischen Fähigkeiten der BewohnerInnen an. Für demente PatientInnen, die nicht mehr oder nur eingeschränkt verbal kommunizieren können, ist die Tiergestützte Therapie besonders wertvoll.

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