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Spezialbetreuung

In den Pflegekrankenhäusern betreuen wir Menschen mit speziellen Krankheitsbildern und Bedürfnissen.

Unsere multiprofessionellen MitarbeiterInnen aus Pflege, Medizin und Therapie bieten spezialisierte Betreuung an:

Demenz
Auf je zwei Demenzstationen in den Häusern Seeböckgasse und Tokiostraße werden PatientInnen, die an einer Demenz erkrankt sind, interdisziplinär betreut. Es werden speziell auf dieses Erkrankungsbild zugeschnittene medizinische, therapeutische und pflegerische Betreuungskonzepte eingesetzt. Dazu gehören neben besonderen physio- und ergotherapeutischen Maßnahmen auch Biografiearbeit, Ausflüge und ein spezielles Angebot an Tagesaktivitäten. Auch psychische Auffälligkeiten oder Folgeerkrankungen, die bei fortgeschrittener Demenzerkrankung häufig sind, werden behandelt. Das ÄrztInnenteam behandelt Ess- und Schluckstörungen, Inkontinenz oder Unterernährung und hilft, Stürze zu vermeiden.

Multiple Sklerose
Das Haus der Barmherzigkeit Seeböckgasse bietet auch eine Spezialstation für Multiple Sklerose. Die Betreuung Multiple Sklerose-Erkrankter in fortgeschrittenem Stadium erfordert ein spezielles interdisziplinäres Konzept: Die Betreuung zielt auf den Erhalt der bestmöglichen Lebensqualität und Autonomie ab und passt die jeweils geeigneten pflegerischen, medizinischen und therapeutischen Maßnahmen individuell an die PatientInnen an. Durch rehabilitative Therapien und Tagesaktivitäten sollen die Fähigkeiten der Erkrankten erhalten und gefördert werden. Den PatientInnen, Angehörigen und dem Pflege-Team steht psychiatrische, neuropsychologische und psychotherapeutische Unterstützung zur Verfügung. Schübe und negative Folgen von Multipler Sklerose werden medikamentös behandelt. Das ÄrztInnenteam kümmert sich um chronische, kognitive oder psychische Probleme, behandelt Dekubitus oder Infekte.

Wachkoma
Seit 2003 besteht die Wachkomastation (Station Jakob) im Pflegekrankenhaus Seeböckgasse. Ein speziell geschultes Team aus Pflegepersonen, ÄrztInnen und TherapeutInnen wendet Konzepte der aktivierenden Pflege, der Basalen Stimulation, Aromapflege, Kinästhetik und Bezugspflege an. Ärztliche Betreuung steht rund um die Uhr zur Verfügung. Beispielsweise werden Epilepsie oder Lähmungen behandelt. Eine Reihe von Therapien wie Botox-Behandlungen zur Entkrampfung können verordnet werden. Therapien sollen helfen, die Köperwahrnehmung der schwer pflegebedürftigen PatientInnen zu erhöhen und Bewegungen wieder anzubahnen. Die Station entwickelt sich durch Ablaufoptimierung und laufende Evaluierungen stetig weiter.

Veranstaltungsinfo: Kinästhetik-Ausflug

Gerontopsychiatrie
Im Haus der Barmherzigkeit Tokiostraße wurden zwei psychogeriatrische Spezialstationen aufgebaut, um pflegebedürftige ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich versorgen zu können. Die Betreuung von Menschen mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen stellt eine besondere Herausforderung dar: Einerseits benötigen die Betroffenen intensive Pflege und fachärztliche Betreuung, andererseits verhalten sie sich aufgrund ihrer Erkrankung häufig abwehrend und werden von ihrer Umwelt oft verkannt oder missverstanden. Auch Personen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz, Parkinson oder Alzheimer sowie Menschen nach Schlaganfällen, Aneurysmen oder Schädel-Hirn-Verletzungen können auf spezifische psychogeriatrische Betreuung angewiesen sein. Neben dem speziell ausgebildeten medizinischen (Fachärztinnen für Psychiatrie) und pflegerischen Fachpersonal sind alle StationsmitarbeiterInnen geschult, um den besonderen Herausforderungen der Psychogeriatrie gewachsen zu sein. Darüber hinaus sind die MitarbeiterInnen durch spezielle Kommunikations-, Konfliktmanagement- und Deeskalationstechniken auf den richtigen Umgang mit Aggression und das frühe Erkennen von Krisen vorbereitet.

Geriatrische Rehabilitation - Kurzzeitpflege
Die geriatrische Kurzzeitpflege und Rehabilitation im Pflegekrankenhaus Tokiostraße richtet sich an ältere Menschen, die bisher weitgehend selbstständig zu Hause oder im Seniorenheim ihr Leben gestalten konnten - denen aber durch eine akute Erkrankung, einen Unfall oder deren Folgen der Verlust ihrer Selbstständigkeit droht. Die Kurzzeitpflege ist ein vollstationärer Aufenthalt mit rehabilitativer Ausrichtung. Ziel ist eine weitgehend selbstständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal drei Monate.

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