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Pflege

Unsere BewohnerInnen, ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten stehen immer im Mittelpunkt. - Etwa 480 PflegemitarbeiterInnen sind für die PatientInnen in der Seeböckgasse und Tokiostraße da.

Patientin und Pflegerin mit Kamm und Spiegel - "heute machen wir uns hübsch".

Individuelle Pflege liegt uns am Herzen.

Unsere MitarbeiterInnen möchten pflegebedürftigen Menschen größtmögliche individuelle Lebens- und Betreuungsqualität bieten: Dabei orientiert sich die Pflege an der Förderung von Ressourcen und Handlungsfreiheiten sowie dem Erhalt von Selbstständigkeit. Individuelle Fähigkeiten werden respektiert und gefördert. Alle PflegemitarbeiterInnen bilden sich regelmäßig weiter und gewinnen fachspezifische, aber auch soziale und personale Kompetenz. Eine wichtige Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist die Stabsstelle Pflege- und Organisationsentwicklung. Ihre Aufgabe liegt in der Verbesserung von Organisations- und Kommunikationsstrukturen. Sie berät und unterstützt die Organisation auf ihrem strategischen Weg und begleitet und leitet Projekte. Spezielle Aufgabe der Pflegeexpertinnen ist dabei der Transfer von pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis sowie die Weiterentwicklung der Pflegequalität in den Häusern Seeböckgasse und Tokiostraße.

Gruppenfotos unserer StationsleiterInnen im HB Seeböckgasse und Tokiostraße.
Das Team der StationsleiterInnen im HB Seeböckgasse und Tokiostraße.

Folgende Pflegekonzepte und Arbeitsorganisationsformen setzen wir um:

Bezugspflege und GigA-Modell
Vertrauen fördert Entwicklung. Daher verstehen wir unter Bezugspflege ein Pflegesystem, das auf der Basis einer tragfähigen Beziehung zwischen BewohnerInnen und Pflegenden aufbaut: Das bedeutet, dass unsere MitarbeiterInnen die BewohnerInnen, ihre Vorlieben und Geschichte kennen und darauf eingehen können. Umgekehrt stehen den PatientInnen verlässliche Bezugspersonen zur Seite. Das GigA-Modell (Globales interdisziplinäres geriatrisches Arbeitsorganisations-Modell) ist eine Arbeitsorganisationsform für die Langzeitpflege, welche den BewohnerInnen individuelle Lebensqualität bieten kann und die MitarbeiterInnen zur Professionalität qualifiziert. Das Modell wird in den Pflegekrankenhäusern umgesetzt.

Basale Stimulation
Basale Stimulation in der Pflege ist ein individueller Beziehungsaufbau zwischen professionell Pflegenden und BewohnerInnen. Speziell auf den Einzelnen zugeschnitten, bietet Basale Stimulation den BewohnerInnen gezielt aktivierende, fördernde Wahrnehmungsmöglichkeiten an. Durch Bewegung und Kommunikation wird ein Zugang zum eigenen Körper, zur Umgebung und zu Mitmenschen ermöglicht.

Validation
Validation ist ein wertschätzender Umgang mit desorientierten Menschen, die Gefühle und die Lebenswelt der Betroffenen wird akzeptiert und angenommen. Ein zentraler Aspekt der Validation ist die Fähigkeit, sich in Menschen hineinzufühlen.

Kinästhetik
Kinästhetik oder englisch "Kinaesthetics" fördert Lern- und Entwicklungsprozesse und respektiert die Selbstständigkeit des Gegenübers. Kinästhetik wird in Berufen, in denen Körperkontakt selbstverständlich ist, besonders geschätzt. Die Qualität der eigenen Bewegung, die Qualität der Pflege und auch die Gesundheit des Anderen wird gefördert.

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