1901–1950

1902

Eine Spende des Fürsten Johann von und zu Liechtenstein ermöglicht den Ankauf eines Gutsbetriebes ("Großer Bruckhof") in Paltram bei Kirchstetten an der Westbahn. Hier wird als Außenstelle das Clementinum errichtet. Die Initiatorin dieser neuen Krankenanstalt ist die langjährige Oberin Therese Küpper.

1903

Eröffnung des Clementinum. Ursprünglich war es für die Unterkunft von Krebskranken und Epileptikern gedacht. Im Oktober wird ein Anstaltsfriedhof errichtet.

1904

Ankauf des "Kleinen Bruckhof" in Totzenbach bei Kirchstetten, ca. 100 Meter vom Clementinum entfernt. Hier finden 30 Epileptikerinnen Aufnahme.

1911/12

Der Wiener Hofbaumeister Schmalzhofer erbaut eine Kapelle. Diese wird der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht.

1928

25 Jahr-Feier mit dem Stiftungskuratorium und der Leitung des Hauses.

1929/30

Diverse Umbauten und Modernisierungsarbeiten werden durchgeführt.

1930

Der Missar des Clementinum, Monsignore Panesch begeht sein 50jähriges Priesterjubiläum.

1931

Besuch Seiner Exzellenz Michael Memelauer, Bischof von St. Pölten am 7. Mai.

1932

Am 29. Juni wird der gebrauchsfertige St. Josefs-Brunnen am Bruckhof vom geistlichen Rektor Kanonikus Scheiner geweiht. Im November verstirbt der Missar Msgn. Panesch. Er wird am Anstaltsfriedhof beigesetzt.

1934

Durchführung mehrerer baulicher Veränderungen, u.a. der Bau einer Scheune, eines Wagenschuppens und eines Kanzleiraumes. Im Stall bricht ein großes Feuer aus. Das Vieh kann wegen herrschenden Wassermangels nur mit äußerster Anstrengung gerettet werden. Das Josefsheim wird trockengelegt, die Anstaltskapelle vollständig renoviert.

1936

Eröffnung und Weihe der neuen Wasserleitung am 06. August. Das Wasser kommt nunmehr vom Hausberg und erleichtert das Alltagsleben im Heim.

1939

Im Juni wird das Haus der Barmherzigkeit samt seinen Außenstellen Clementinum und Josefinum auf Anordnung des Gauleiters von Wien der Gemeinde Wien überantwortet.

1945

Im April wird das Gebiet um Paltram und Trotzenbach direktes Kampfgebiet. Russische Verbände sind von Wien kommend im Vormarsch auf St. Pölten. Der Bruckhof wird von zwei Granaten getroffen. Personen werden nicht verletzt.

1945

Die Pfarre Totzenbach schenkt dem Clementinum die "Josefiglocke".

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