1953
Am 1. Juni erfolgt die Rückgabe des Hauses der Barmherzigkeit samt den beiden Außenstellen Clementinum und Josefinum durch die russische Besatzungsmacht an die Erzdiözese Wien. Diese wiedererrichtet sie als eigenständige Rechtspersönlichkeit. Die Pflege und Betreuung chronisch Kranker und die Wirtschafts- und Haushaltführung wird wiederum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern übergeben. Die Leitung des Institutes und seiner Außenstellen übernimmt ein ehrenamtliches Kuratorium.
1954
Umwandlung der Stiftung in ein kirchliches Institut.
Oberstleutnant Willy Elmayer-Vestenbrugg, der Gründer der Tanzschule Elmayer, spendet dem Haus der Barmherzigkeit den Reinerlös der Tischverkäufe des sog. Elmayer-Kränzchens. Bis heute fließt uns dieser Reinerlös zu.
1957–1960
Wiederaufbau und Renovierung.
1960
Erbischof-Koadjutor Dr. Franz Jachym konsekriert am 19. März die nach Plänen von Otto Nobis errichtete Kapelle. Die Kapelle bildet das Herzstück des Spitals. In die moderne Gestaltung ist auch die alte Darstellung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit übernommen worden.
1964
Bundeskanzler Ing. Julius Raab bedenkt das Haus (Kinderstation St. Agnes) in seinem Testament mit einem Legat.
1965
Eine eigene Station für mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche wird eröffnet, aus welcher sich ein Betreuungsschwerpunkt für Menschen mit Behinderungen entwickeln sollte.
1970
Das Haus in Wien-Währing wird mit der Eröffnung des Antonigasse-Trakts erweitert.
1970 und 1977
Besuch der Fürstin Gina von und zu Liechtenstein am 29. Mai.
1975
Besuch von Kardinal Dr. Franz König und Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger am 16. Mai.
1977
Franz Kardinal König ehrt freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund des Mangels an Krankenpflegekräften tritt der Wert ihres Engagements besonders hervor.
1970
Erweiterung des Hauses um einen Bau in der Teschnergasse.
1982
Erweiterung des Hauses um einen Bau in der Mitterberggasse.
1983
Besuch von Papst Johannes Paul II. am 11. September.
1985
Ein neuer Trakt mit Pflegestationen wird eröffnet.
1988
Die Heilstättenschule eröffnet einen neuen Schulraum in der Vinzenzgasse.
1991
Bislang hatte die jeweilige Oberin der Barmherzigen Schwestern die Pflegedienstleitung in der Vinzenzgasse inne. Ab 1991 ist diese Funktion in den "weltlichen Händen" von DGKS Eva Mutz-Amon.
1998
Es kommt zu einem Vorfall, der das Haus in seinen Grundfesten erschüttert: Ein ehemaliger Seelsorger wird bei einem Übergriff auf einen behinderten Bewohner beobachtet und in der Folge gerichtlich verurteilt. Den Erzbischof von Wien, unter dessen Patronanz das Haus der Barmherzigkeit steht, gibt dem Haus eine neue Struktur und den Auftrag es als Einrichtung mit Vorbildcharakter in die Zukunft zu führen.
1999
Weihbischof Dr. Helmut Krätzl weiht die neue Orgel.
Im Herbst 1999 wird ein neues Managementteam eingesetzt. Strukturen und Kompetenzen werden neu geregelt.
2000
125 Jahr-Jubiläum.



