Vor 135 Jahren wurde das Haus der Barmherzigkeit im Geiste christlicher Nächstenliebe gegründet. Heute bietet es in hochmodernen Einrichtungen interdisziplinäre Langzeit-Betreuung für Menschen mit chronischer Erkrankung oder geistiger und körperlicher Beeinträchtigung. Unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben werden Menschen medizinisch-pflegerisch begleitet, um ihnen individuelle Lebensqualität zu ermöglichen.
Lesen Sie mehr über die bewegte 135jährige Geschichte des Haus der Barmherzigkeit:
Hoffnung auf Glück
Institutsdirektor Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger über die Geschichte des Haus der Barmherzigkeit:
Laut dem deutschen Philosophen Immanuel Kant ist die „Hoffnung auf Glück“ „Voraussetzung für Menschenwürde“. Was die Menschen unter „Glück“ verstehen und wie sie glauben, es erreichen zu können, unterliegt einem Wandel. Bedroht von Krankheit, Verlust der Selbstständigkeit, Schmerzen und Leiden erscheint wohl für jeden Menschen der „Besitz“ von Gesundheit und Schmerzfreiheit, das Gefühl, nicht verlassen zu sein, als die unverzichtbare Voraussetzung für „Glück“. Was ist aber mit jenen Menschen, die an einer „unheilbaren“, chronischen, fortschreitenden Erkrankung leiden? Erkrankungen, die nicht nur den baldigen Tod bedeuten können, sondern auch Schmerzen, Stigmatisierung, Behinderung und Abhängigkeit von der Hilfe Anderer.
Abschied von der Hoffnung auf Glück?
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Das Haus der Barmherzigkeit
Das vor 135 Jahren aus christlicher Nächstenliebe geborene Projekt Haus der Barmherzigkeit hat sich zu einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte entwickelt. Dies gelang auch (oder gerade), weil es sich ganz besonders für medizinisch-pfegerische „Nichterfolgsgeschichten“ zuständig fühlte und fühlt.
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zur Geschichte des Stammhauses in der Vinzenzgasse
HB-Pflegekrankenhäuser
Die beiden Pfegekrankenhäuser des Haus der Barmherzigkeit in der Seeböckgasse und in der Tokiostraße bieten den meist hochbetagten und multimorbiden LangzeitpatientInnen ein angenehmes Lebensumfeld verbunden mit modernster medizinischer Betreuung und Therapie. Im Zentrum stehen auch hier Wohlbefnden und Lebensqualität der KlientInnen. Beides wird nicht zuletzt durch ein breites medizinisches und spezialpfegerisches Angebot gefördert, das genau auf die jeweils individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden kann.
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zur Historie der beiden Pflegekrankenhäuser Seeböckgasse und Tokiostraße
HABIT - HB Integrationsteam
Vom HABIT – Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam – werden geistig und mehrfach-behinderte Menschen mit sehr hohem Pfegebedarf in familiären Wohngemeinschaften oder Tageszentren begleitet und betreut. Durch die konsequent verfolgte Mission auch KlientInnen mit basalem Unterstützungsbedarf ein normales und menschenwürdiges Lebensumfeld zu ermöglichen, wurde HABIT zum international viel beachteten Best Practice Modell.
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zur Entstehung von HABIT
HB-Pflegeheime
Innovationsträger und Vorzeigebetrieb. Das Haus der Barmherzigkeit setzt Maßstäbe im Pfegebereich und erweitert zugleich sein Betreuungsangebot durch neue, baulich und konzeptionell zukunftsweisende Einrichtungen. Das Erfolgrezept: Im Mittelpunkt stehen stets die individuellen Bedürfnisse der BewohnerInnen, ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Lebensqualität.
zum geschichtlichen Abriss unserer Pflegeheime Clementinum, St. Josefsheim und Poysdorf
